
Die Steckfiguren-Kästen von Kellner, Tabarz in Thüringen
Die von der Firma Kellner vor dem zweiten Weltkrieg bzw. ihrer verstaatlichten Nachfolgerin, dem VEB Plastspielwaren Tabarz, in der DDR-Zeit herausgegebenen Steckbaukästen sollen im folgenden ohne Anspruch auf Vollständigkeit vorgestellt werden. Die Einteilung nach möglichem Ersterscheinungsdatum in Vorkriegs- und Nachkriegsmodelle erfolgt in Anlehnung an eine Vorkriegs-Werbung der Firma Kellner selbst. Nähere Informationen dazu finden Sie unter "Firmengeschichte". Diese Klassifikation ist vielleicht unvollständig oder fehlerhaft, dem Autor ist aber bis dato keine verlässlichere Quelle zugänglich. Informationen zum aktuellen Verkaufsprogramm der neuen Firma Kellner finden sich unter «www.kellner-steckfiguren.de». Eine nicht vollständige Übersicht über die Steckbaukästen erhält man auch bei «www.baukastensammler.de», wo sich unter anderem eine lesenswerte Anleitung zur Rekonstruktion alter Holz- und Pappkästen findet. Weitergehende Informationen und Anregungen für die hier vorliegende Webseite sind dem Autor jederzeit willkommen.

Ihr direkter Kontakt zu collection clasen
In den Steckbaukästen wurden bunt lackierte Bauteile aus Buchenholz verkauft, die mit Hilfe von Gummimuffen zu Figuren aneinandergesteckt werden konnten. Dank der Gummiverbindungen waren die Figuren in Grenzen "beweglich", das heißt, dass die Stellung der Bauteile zueinander variiert werden konnte, damit also beispielsweise gehende, stehende, sitzende Figuren mit unterschiedlichen Kopf-, Arm-, Bein- und Rumpfstellungen darstellbar waren. Als Zubehör gab es eine reiche Auswahl von Gegenständen aus dem Alltagsleben wie Schürze oder Axt bis hin zu Fahrzeug- und Seilbahnkonstruktionen, die zumindest mit den dem Autor aus eigener Anschauung bekannten Steckbaukästen ohne weiteren Zukauf zusammengebaut werden konnten. In den siebziger Jahren wurde das Buchenholz durch Plastik ersetzt, wobei sich die Formen leicht veränderten. Die nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik neugegründete Nachfolgerin des Thüringer Herstellers, die Firma Kellner GmbH in Tabarz, ist dankenswerterweise wieder zu den alten Formen und dem umweltfreundlich lackierten Buchenholz zurückgekehrt. Viele, wenn auch vielleicht nicht alle Teile des alten Sortiments werden wieder hergestellt und weltweit an eine wachsende Fan-Gemeinde verkauft. In einer Welt aus Plastik und Elektronik bieten die Kellner-Steckfiguren ein haltbares, umweltreundliches und außergewöhnlich kreativitätsförderndes Spielzeug.
Anhand der nachfolgend aufgeführten Steckbaukasten-Deckelbilder, von denen wir einen Teil der Webseite «www.baukastensammler.de» verdanken, lässt sich ein wenig die jüngste deutsche Kulturgeschichte ablesen:
Vorkriegsbaukästen, teilweise nach 1945 wiederaufgelegt oder weiterproduziert:

«Mein bester Freund»

«Theo, der Matrose» (Information fehlt noch.)

«Emil, der Allerweltskerl» (Information fehlt noch.)

«Häslein Hopps» (in Vorbereitung)

«Mäuslein Quiek» (in Vorbereitung)

«Unser Opa» (Information fehlt noch.)

«Quiek und Quak»

«lustige Gesellen» (Informationen fehlt noch.)

«Autobaukasten für 6 Fahrzeuge» (in Vorbereitung)

«Autobaukasten für 12 Fahrzeuge» (in Vorbereitung)

«Fahrzeugbaukasten, Eisenbahn + 12 Fahrzeuge»

«Fröschlein Quak»

«Zuck, der Spaßmacher»

«Ruck & Zuck, zwei Spaßmacher»

«Kanonenbaukasten Bumm» (Information fehlt noch.)
Nachkriegsbaukästen:

«Familie Übermut» (in Vorbereitung)

«Transportbaukasten» (in Vorbereitung)

«Drahtseilbahn»

«Kranbaukasten» (in Vorbereitung)

«Universalbaukasten» (in Vorbereitung)

«Gärtner Tulpe»