Der Lola T-330 existiert als unbeklebte Version in hellblau/dunkelblau (siehe Bild oben) und in rot/weiß. Die drei weiteren Modellvarianten in weiß/dunkelblau, gelb/rot und chrom/orange waren werksseitig mit Aufklebern versehen (Nr. 7). Im Aurora-Katalog besaßen vier der gefärbten Lolas ein G-Plus-Chassis und wurden unter der Katalognummer 1731 angeboten. Lediglich die vollchromatierte Version und der rein weiße Lola International (siehe unten) besaßen nach Beers die Katalognummer 1716 und ein Super-G-Plus-Chassis. Im US-Aurora-Katalog sollen sie von 1979 bis 1982 zu finden gewesen sein. Interessant, dass Faller den Lola t-330 bereits ein Jahr zuvor im Katalog führte.
Der Lola International wurde von Aurora International als Set angeboten zusammen mit Papieraufklebern in 18 verschiedenen Landesfarben, und genauso hat ihn auch Faller im Programm geführt. Die Karosserie ist identisch mit dem 5640 Lola T-330 und in weiß gehalten. Offenbar wurde er so in den USA nicht oder nicht häufig verkauft, denn dort ist er viel seltener als die farbigen Formel-1-Lolas. Hierzulande scheint er wie im übrigen Europa demgegenüber beim Rennfahrernachwuchs deutlich beliebter gewesen zu sein, denn nach Driessen war das Modell ein echter Erfolg, der umso erfreulicher bei Aurora zu Buche schlug, als dass die Gussform nicht geändert werden musste, und keine Bemalung und Aufkleberverzierung erforderlich war. Die Aufkleber brachten ja die Kunden selber an. Interessanterweise sieht man zumindest in Deutschland heutzutage (2011) eher weiße Karosserien. Vielleicht konnten sich viele Piloten nicht so recht für eine Nation entscheiden, und so blieb das Auto halt weiß. Bei Faller löste das internationale Lola-Modell 1979 seinen eingefärbten Vorgänger ab und hielt sich bis 1982 im Katalog. In den USA fand sich nach Beers der Lola T-330 bereits 1981 nicht mehr im Aurora-Katalog. Ein Super-G-Plus-Chassis gab es bei Fallers Lola International allerdings wohl nicht, denn der Autor hat noch nie eins unter dem Lola gesehen, und im Faller-Katalog wurde das Modell immer nur als G-Plus-Fahrzeug angeboten.