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Faller AMS Autos

Faller AMS 4837 Porsche GT
collection clasen: Faller AMS 4837 Porsche GT

Folgt man der Auflistung im Sammlerwerk "Das große AMS-Buch" von Hick und Müller, dann gibt es den Porsche GT Typ 4 in blau garnicht. Also sehen wir auf dem Bild oben ein Gespenst auf Rädern. Da der Autor aber nicht nur dieses eine blaue Wunder gesehen hat, gibt es das Auto vermutlich doch, und es fehlt nur ein Punkt in der Farbtabelle des Buches. Schade eigentlich. Als einzig existierendes Modell in dieser Farbgebung wäre es unter Faller-AMS-Plastik-Farben-Junkies glatt einen Türkeiurlaub wert, aber so wird da wohl nichts d'raus.

Wenn Sie's nicht schon wissen, dann wollen Sie's sicher wissen, nämlich was Typ 4 heißen soll, und das sollen Sie jetzt auch wissen: Es gab fünf verschiedene Karosserievarianten des Porsche GT, wie Faller das Auto im Katalog bezeichnete:
Nächst dem Ferrari GT ist der Porsche GT wohl die renntauglichste AMS-Karosse überhaupt, weil nur wenig Überhänge (über die Achsen hinausragende Karosserieanteile) in den Kurven immer wieder zentrifugal beschleunigt und abgebremst werden müssen, was natürlich Energie kostet und die Reaktivität auf Lastwechsel einschränkt. Außerdem ist die Karosserie sehr flach, was die Schwerpunktlage günstig gestaltet, also kippt das Auto bei Richtungsänderungen nicht so schnell aus der Spur. Und da unsere AMS-Heimanlagen nun einmal im Wesentlichen aus Kurven bestehen, die Zentrifugalbeschleunigungen auftreten lassen und hauptsächlich deshalb ständige Lastwechsel erfordern, ist ein flaches Auto mit kurzen Überhängen gegenüber einem großen hochgebauten Schlitten eindeutig im Vorteil. Der weiße Porsche GT Typ 2 aus des Autors Kindertagen, inzwischen (2011) bald fünfzig Jahre alt, demonstriert das gerade in Kurven immer noch eindrucksvoll, wovon man sich mit einem Blick auf den Film "Infinity Drive" überzeugen kann.

Natürlich werden alle Karosserieformen hier noch genauestens abgebildet, sobald entsprechend instruktive Bilder vorliegen. Zwar liegen genügend Fotos im Fundus, aber erst, wenn alles so richtig passt, dann wird's auch hier gezeigt, sonst sträubt sich die Qualitäts-Management-Abteilung. Also wappnen wir uns noch ein wenig mit Geduld.